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Rentenbesteuerung

Die aktuellen Zahlen des statistischen Bundesamtes belegen es: Von 21,2 Mio. Rentenbeziehern im Jahre 2015 müssen "nur" 5,8 Mio. Personen Einkommenssteuer auf die Renteneinkünfte zahlen. Seit 2015 hat es zum Teil deutliche Rentenanpassungen gegeben. Für das Jahr 2018 sind nach Schätzungen 160.000 Rentner deshalb "in die Steuerpflicht gefallen" und müssen Steuererklärungen abgeben, 2019 sollen es etwa 50.000 sein.

In Zukunft werden immer mehr Rentner dem Steuerzugriff unterliegen, nicht nur wegen der Rentenerhöhungen sondern auch weil Neurentner einen immer größeren Teil der Rente versteuern müssen. Bei Rentenbeginn vor 2005 galt noch ein steuerfreier Anteil von 50 %. Dieser steuerfreie Anteil verringert sich, je später der Rentenbeginn ist. Wer 2018 in Rente gegangen ist, hat nur noch Anspruch auf einen steuerfreien Rentenanteil von 24 %. Ab 2040 greift die volle nachgelagerte Besteuerung, wer 2040 oder später in die Rente eintritt, muß diese zu 100 % versteuern.

Liegt der steuerpflichtige Anteil des Renteneinkommens über dem Grundfreibetrag von 9.168,00 EUR ist der Rentner verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben.

Die Rentner sollten die Steuerklärungspflicht nicht auf die leichte Schulter nehmen. Das Finanzamt erhält automatisch Mitteilung über Altersbezüge. Bei "Vergessen" der Steuererklärung drohen Bußgelder oder sogar Steuerstrafverfahren. Zu den Steuernachzahlungen kommen Zinsen und Säumniszuschläge hinzu.

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